Newcastle

Posted from Surry Hills, New South Wales, Australia.


Irgendwann bleib i dann dort…

Newcastle ist eine relativ kleine Küstenstadt ca. 2 Autostunden von Sydney. Sie ist von acht traumhaften Stränden umgeben, hat eine bezaubernde Innenstadt und jede Menge nette Pubs. Was auch immer es sein mag, nach ca. einer Stunde wusste ich: Wenn ich je in Australien leben würde, dann hier. Ohne (fast) alles andere gesehen zu haben. Vielleicht weil hier Australien so ist wie ich es mir vorgestellt habe. Strand. Stadt. Ruhe. Entspannung. Pubs. Live-Musik. Alles in einem Tiegel :)

Blue Mountains

Posted from Blackheath, New South Wales, Australia.

G’day!

Am Montag, den 16.1. ging früh los: Um 7:30 stand der Bus zum Abholen in die Blue Mountains bereit. Es nieselte leicht, aber davon ließ sich keiner die Laune verderben. Nach einer Fahrt von ca. einer Stunde waren wir bei der 1. Station angekommen, dem Featherdale Wildlife Park. Kängurus füttern, Koalas streicheln, ich war schon am Vortag so aufgeregt, das ich kaum eingeschlafen bin. Macy, die Koala-Dame die für unseren Touri-Bus dran glauben musste, ließ sich mit Fressen gut bestechen und für zahlreiche Fotos streicheln, knuddeln, drehen… Nur hochheben durfte man sie als Tourist nicht, da das im Staat New South Wales illegal ist (anders als in Queensland, warum das so ist konnte uns keiner genau sagen, aber is ja auch wurscht :) ) Macy war natürlich zuckersüß, genau wie alle anderen rumlaufenden (bzw schlafenden) Koalas, aber ich wollte unbedingt zu den Kängurus. Wir hatten einenhalb Stunden Zeit bis der Bus wieder abfuhr, bis dahin lag die Zeiteinteilung ganz bei uns. Ich streichelte also Macy ein letztes Mal und machte mich dann als erste auf zu den Kängurus, schon jetzt ein Grinsen im Gesicht – das mir kurz darauf verging.

Bei meiner Begeisterung für die süßen Kängurus (dazu mehr später) hatte ich eine Kleinigkeit vergessen. Nicht nur Koalas und Kängurus laufen dort frei rum. Kaum hatte ich die Kurve zum Känguru-Gelände eingeschlagen kam mir im LAUFschritt ein Emu entgegen, Hals und Schnabel nach vorne gereckt, Blick starr auf mich gerichtet. PANIK! Nachdem ein eher unsicheres “Go away” nichts fruchtete und es jetzt wirklich “gefährlich” nah war, tat ich das einzige was mir einfiel um mein Leben vor diesem Vieh zu retten: Ich warf den Becher mit dem Futter ein paar Meter weiter vor mich hin auf den Boden. Hinter mir ertönte lautes Gelächter. Steve, unser Tourguide bekam sich nicht mehr ein. Und zwar mehrere Minuten lang nicht. Ich geb ja zu, von einiger Entfernung sah das bestimmt ganz lustig aus ;) Jedenfalls hatte Steve dann Erbarmen, spendierte mir einen neuen Becher Futter, der dann auch großteils bei den Kängurus landete – wovon mir eines einen veritablen Kratzer auf dem Handrücken vererbt hat, weil es den Becher partout nicht wieder loslassen wollte. Der Emu den ich danach mit Steves Hilfe todesmütig gefüttert habe, war da wesentlich sanfter. ;) (Nur um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Ich finde sie immer noch unheimlich!)

Am Ende ließ ich mir für eine halbe Millisekunde sogar noch eine Schlange um den Hals hängen, für alle anderen Vögel, Spinnen und ähnlichem Getier musste der Kamerazoom sein Bestes geben ;)

Weitere 1,5h Fahrt später waren wir dann in den Blue Mountains angekommen, einem großen Naturschutzgebiet, der eine der größten Flächen Regenwald Australiens beheimatet. Während das Gebiet bei Sonnenschein sicher wunderschön ist, taten Regen und Nebel unserer Begeisterung auch keinen Abbruch. Der Regen tauchte alles das satteste Grün, das ich je an Pflanzen gesehen habe und überall lag der frische Geruch von nassen Pflanzen in der Luft. Und wenn dann der Wasserfall, der durch die Niederschläge viel stärker zu sehen war, ins “Nichts” abtaucht… was soll man sich da beschweren? :) Steve führte uns insgesamt 2 Stunden durch die Blue Mountains, das meiste davon bergauf und unbefestigt (meine Billigsdorfer-Sneaker von Deichmann hab ich an diesem Tag heilig gesprochen). Das machte die Sache ziemlich rutschig und anstrengend und am Ende saßen alle mit müden aber glücklichen Gesichtern im Bus als uns Steve in insgesamt 12 Sprachen Gute Nacht wünschte ;) Nach einem Zwischenstopp im Olympia Center ging es dann auch wieder Richtung Sydney. Danke an dieser Stelle nochmal an Steve, der uns 10 Stunden lang Rede und Antwort stand, uns zeigte wie man einen Boomerang richtig wirft und zu allem und jedem die Entstehungsgeschichte wusste!

Sydney

Posted from Surry Hills, New South Wales, Australia.

Es könnte April sein. Zumindest was das Wetter angeht. Gestern dichter Nebel und mehr oder weniger permanenter Regen, heute abwechselnd Sonnenschein bei ca. 25°C und plötzliche Regenschauer, die einen binnen Sekunden bis auf die Knochen durchweichen. Dazu immer wiedermal starke Windböen. Ehrlich gesagt nicht das Wetter, das ich erwartet hatte. Aber es ist vollkommen sinnlos, sich davon die Laune vermiesen zu lassen – noch dazu, wo Sydney bei allen Wetterlagen so viel bietet. Die letzten zwei Tage waren im Grunde 48 Stunden Reizüberflutung aber genau deswegen unbeschreiblich aufregend und schön!

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Über den Wolken

… muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Eines ist klar: Als Reinhard Mey diesen Text geschrieben hat, saß er nicht 14h in einem Flugzeug. Da ist mit (Bein-)freiheit nämlich nicht viel (zumindest in der Economy Class ;) )

Aber jetzt hab ich die Anreise hinter mir und alles in allem verlief sie recht angenehm. Nach einem kurzen Aufenthalt in Dubai (ziemlich beeindruckend, ziemlich luxoriös) gings dann weiter nach Sydney.

Abgesehen vom Filmprogramm gab es sehr reichlich und gut zu Essen, permanente Versorgung mit Getränken und sehr aufmerksame Flugbegleiter. (Extra für Sabine: Zu essen gab es als Vorspeise Räucherlachs auf Erdäpfelsalat, danach entweder ein indisches Hendl-Gericht oder Lamm-Medaillons auf Erdäpfelpüree mit Fisolen, Karotten und Salat und danach Cracker & Käse und einen Karamellpudding. – Zum Mittagessen ähnlich nur mit Schokokuchen als Nachspeise) Zum Hendl-Gericht und dem Karamellpudding kann ich leider nix sagen, der Rest war wie gesagt sehr gut.

Die ersten paar Stunden auf dem Flug von Dubai nach Sydney verbrachte ich auf einem Mittelplatz. Da die Dame auf dem Fensterplatz neben mir aber plötzlich ziemliche Kreislaufbeschwerden bekam, wurde sie zur Sicherheit in die Business Class verlegt (so gehts auch ;) ). Aber sollte mir nur Recht sein, wir hatten in der Reihe mehr Platz und ich saß am Fenster :)

Das persönliche Lieblingszitat lieferte ein Wiener in der Sitzreihe vor mir, der zu seiner Frau meinte “I ham mi nimma auskennt” und das der Stewardess ebenfalls mitteilte: “I did’nt check it.” Danke dafür :)

Fotos unter “Fotos -> 12/13 Anreise”

Cheers!
Julia / Julchen / Jule / Jules

Die letzten Vorbereitungen

Posted from Vienna, Wien, Austria.

Etwa 48 bis zum (geplanten) Abflug. Mit der Vorfreude steigt die Anspannung und der leise Verdacht, man habe etwas Elementares bei der Planung übersehen. Zur Sicherheit lieber nochmal checken. Nein, alles da. Jetzt müssen nur noch die Spuren des Pack-Marathons in der Wohnung beseitigt, alle heiklen Lebensmitteln den Eltern vererbt und die letzten Adressen für die Postkarten eingesammelt werden. Aber es sind ja noch ein paar Stunden Zeit ;)